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Sozialpolitik

Kinder und Jugendliche


Grüne fordern Ombudsstelle für Opfer von Missbrauchsfällen

Wir Grüne setzen uns für die Einrichtung einer unabhängigen Ombudsstelle ein, an die sich insbesondere auch junge Menschen in Fällen von sexueller, seelischer und körperlicher Misshandlung wenden können. Die zur Verschwiegenheit verpflichtete Ombudsperson soll vom Parlament gewählt werden. Eine entsprechende Initiative für die Bürgerschaft haben die Grünen zum Auftakt ihrer Fraktionsklausur beschlossen. Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung meiner Kollegin Anja Stahmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der grünen Bürgerschaftsfraktion.

Rede Amtsvormundschaften in Bremen
Sitzung Stadtbürgerschaft, 9.11.2010

Derzeit haben 624 Kinder in Bremen einen amtlichen Vormund. Die Zahl der Vormundschaften konnte seit dem Jahr 2006 trotzdem auf 90 gesenkt werden. Als Zielzahl halte ich 50 Amtsvormundschaften pro Amtsvormund für angemessen.
In seiner Antwort auf eine große Anfrage der FDP (Drucksache 17/615 S) zu diesem Thema teilte der Senat mit (Drucksache 17/650 S), dass er über das Projekt ProCuraKids des DRK weitere ehrenamtliche Vormünder anwerben konnte und noch weiter anwerben wird. Das begrüße ich.
Lesen Sie hier meinen vollständigen Debattenbeitrag in der Bürgerschaftssitzung vom 9.11.2010 dazu


19.10.2010 Senat beantwortet Kleine Anfrage "Fremdplatzierungen in Jugendhilfeeinrichtungen und anderen Unterbringungen" vom 1.6.2010

Immer mehr Kinder und Jugendlich werden von der Jugendhilfe aus ihren Ursprungsfamilien heraus geholt und in Heimen, Pflegefamilien oder betreuten Wohnformen untergebracht. In ihrem ursprünglichen Zuhause sind dann die Probleme, ausgelöst etwa durch Drogen- und Suchtprobleme, Armut, psychische Erkrankungen u.a. zu groß geworden.
Um uns überhaupt erst einmal ein umfassendes Bild der Situation zu machen, haben mein Kollege Mustafa Öztürk, dem Kinder- und Jugendpolitischen Sprecher unserer Fraktion, und ich eine Kleinen Anfrage formuliert, mit der wir Zahlen, Daten, Finanzierung und Controlling dieser so genannten "Fremdplatzierungen" erfahren wollen. Bedauerlicherweise sind noch nicht für alle unsere Fragen Daten verfügbar. Abzulesen ist aber, dass der Senat dem Anspruch "ambulant vor stationär" versucht gerecht zu werden.
Lesen Sie die Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage hier.


Meine Rede zum Antrag der Fraktion "Die Linke" zur Winterbekleidungsbeihilfe

In der Dezembersitzung der Bürgerschaft mussten wir Grüne einen Antrag der Links-Fraktion zu Winterbekleidungsbeihilfen ablehnen: 240 bzw. 320 Euro, die pro Jahr für Kinderkleidung im Hartz IV-Satz vorgesehen sind, sind sicherlich zu wenig. Auf der anderen Seite sind 1.296 Euro, die die "Bremer Montagsdemo" pro Jahr und Kind für dessen Kleidung verlangt, deutlich zu hoch gegriffen. Als Haushaltsnotlageland kann sich Bremen keine Sonderwege oder Weihnachtsgeschenke leisen, sondern muss und wird sich an der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts orientieren, dass sich in mehreren Verfahren mit den Kinderregelsätzen und auch mit der Bekleidungsbeihilfe beschäftigt. Pauschal 300 Euro ohne weitere Bedarfsprüfung für alle Kinder von SozialleistungsbezieherInnen auszuschütten, kann sich Bremen nicht leisten.
Lesen sie hier meinen vollständige Debattenbeitrag.


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